Architectural Design

Neben einem guten Ortsverständnis entstehen ansprechende architektonische Entwürfe meist mit der Umsetzung einer gestalterischen Idee. Diese Methoden haben ihren Ursprung zumTeil in der künstlerischen Gestaltung. Vier Entwurfsprinzipien werden in architektonischen Modellen ausprobiert und angewendet. Zeitgenössische Architektur wird besucht und ihre Gestaltungsregeln analysiert und abschließend ein architektonischer Entwurf entwickelt.

Open Plan

Das Gestaltungsprinzip Open Plan erlaubt im Grundriss eine relativ freie Wandanordnung. In einer Übung mit Kapa-Platten wird ein Ausstellungspavillon mit Wandscheiben gegliedert.

Inner Courtyards

Innenhöfe können Gebäude gliedern und die umliegenden Massen sinnvoll proportionieren. Aus Modelliermasse wurde ein Museum mit mindestens einem Hof entwickelt.

Shifting Storeys

Das Entwurfsprinzip der Geschossverschiebung eignet sich zur Gliederung hoher Gebäudevolumina und schafft Oberlichter sowie Terrassen. Ein Museum mit diesem Gestaltungsprinzip wurde aus Styrodur entworfen.

Mass and Space

Die Gestaltung von Masse und verbleibendem Raum erlaubt spannende Raum- und Blickbeziehung in einem Bauwerk. Mit Säge, Feile, Hammer und Meißel wurde die Raumstruktur eines Kunstmuseums aus Ytong herausgearbeitet.

Entwurf

Im zweiten Teil des Kurses ist die Entwurfsaufgabe ein Museumsbau. Das Projekt beginnt mit der Analyse des Standortes und einer städtebaulichen Antwort. Das Ziel im Entwurf ist ein spannendes räumliches Konzept mit konsequenter Gestaltung innerhalb eines selbstgewählten Prinzips. Die Projekte werden in den üblichen Planzeichnungen wie Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Perspektiven entwickelt und präsentiert.